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Wir bleiben lieber unter uns!

Na da waren sie also wieder, die gemütlichen Saarländer. Unsere östlichen Nachbarn nutzten den freien Tag zum Einkaufsbummel in der befreundeten Pfalz, wie zum Beispiel in Zweibrücken. Ein Krämer- und Flohmarkt in der Innenstadt zog die Feiertagsbesucher so richtig in ihren Bann. In der Fußgängerzone der Herzogsstadt herrschte so dichtes Gedränge wie beim Stadtfest.

Und in Pirmasens? Nun weil ja schon bei unseren identitätslosen Stadtfesten die Besucherzahlen rückläufig sind, war auch in der Einkaufsstadt Pirmasens nur selten typisch saarländisches Geplapper hörbar. Zudem wurde ja auch nichts geboten. Schade! Die „Kohle“ der Saarländer blieb in den Zweibrücker Kassen hängen. Der Marketingverein nutzte die Chance nicht, das saarländische Einkaufsvölkchen nach Pirmasens zu ziehen, damit auch die Pirmasenser Geschäfte ein Stückchen von dem Feiertagsgeschäfts-Kuchen abkriegen. Oder hatte das Stadtmarketing gerade keine Zeit, weil es sich noch mit den Festivitäten für die Aufstellung der Stiere beschäftigt? Aber da haben die Saarländer bestimmt keinen Feiertag…

28.8.06 11:09


Wo laufen die High-Heels Miezen im nächsten Jahr?

 Heute wollen wir uns mal wieder mit den Fähigkeiten unseres Stadtmarketings beschäftigen. Nun gut, auf die Idee zu kommen, einen Wettbewerb zu initiieren, bei dem mehr oder wenige hübsche Mädchen in Stöckelschuhen 100 Meter sprinten, ist jetzt nicht unbedingt ein muss. Aber aufgrund des Erfolges dieses in Berlin erstmals veranstalteten Rennens, die Idee in die Schuhstadt zu transportieren, könnte man schon kommen. Aber wo sollen wir 10.000 Euro Siegprämie herbekommen, höre ich die Marketinggrantler schon wieder blärren! Na ja, 2000 oder 3000 Euro reichen doch schon, um diesen Event in der Schuhstadt zu etablieren. Peter Kaiser könnte als Sponsor auftreten, vielleicht noch Kennel & Schmenger und die Wasgau AG oder Parkbrauerei werden sich bestimmt nicht lumpen lassen. Neben dem Stöckelschuhrennen könnte auch noch für das starke Geschlecht ein Lauf in Badelatschen organisiert werden. Der Phantasie sind, in Bezug auf die Schuhbekleidung und Teilnehmerfeld – vielleicht sollten wir unsere MDBinnen Anita Schäfer und Lydia Westrich in High-Heels gegeneinander springen lassen – keine Grenzen gesetzt.

Die letzte Frage die es zu beantworten gilt lautet: Wo gibt es bei den vielen Baustellen in Pirmasens den besten Straßenbelag um diese Rennen durchzuführen? Vielleicht ist ja bis dahin die Schlossstraße endlich wieder plan asphaltiert.

P.S. Ich allerdings wette, dass es dieses Rennen in Pirmasens nicht geben wird. Dafür aber werden im kommenden Jahr beim traditionellen Hauensteiner Schuhmachermarkt die „Miezen“ über das Pflaster des – ohne Marketingverein – wesentlich pfiffigeren südpfälzischen Schuhdorfes flitzen.

28.8.06 11:30


Heb ab mit German Wings

Na also endlich ist der Durchbruch gelungen und die Low-Coast Airline German Wings hebt nun vom Flughafen in Zweibrücken ab. Wenn bislang auch nur mit Berlin eine Destination bedient wird, finde ich es einfach Klasse.

Klasse finde ich es auch, dass seitens der Verantwortlichen des Outlets in Zweibrücken und der Flughafen-betreibergesellschaft weitere Bemühungen unternommen werden, neben German Wings auch andere Billigfluglinien nach Zweibrücken zu lotsen.

Was mir bisher fehlt sind klare Worte des Pirmasenser Oberbürgermeisters zum Thema Flughafen Zweibrücken.

Wo bleibt die Aussage, dass Pirmasens sowohl das Outlet als auch die Betreibergesellschaft unterstützt?

Wo sind Ideen verbrieft, wie sich die Stadt den Gästen aus Berlin präsentieren will? Wo ist der runde Tisch zwischen Stadt und Landkreis der Projekte präsentiert damit sich unsere Region am Zweibrücker Flughafen positiv darstellt.

Lieber Herr Oberbürgermeister wann heben Sie in Sachen Flughafen Zweibrücken endlich ab???

29.8.06 15:35


Viva WAWI!

Es geht doch! Die Firma WAWI hat es gezeigt! Mit Speck fängt man Mäuse. Und wenn die Mäuse hier als Geld übersetzt werden, ist es genau das, was Pirmasens benötigt: Konsumenten von ausserhalb, die in Pirmasens ihr Geld lassen!

So wie die unzähligen Liebhaber süsser Genüsse, die auf dem Sommerwald in Puffreis, Osterhasen oder Weihnachtsmänner investieren.

60 000 Besucher registrierte die gläserene Schokoladenfabrik auf dem Sommerwald, 650 Busse fuhren die Schuh- und mittlerweile auch Schokoladenstadt im letzten Jahr an. 1000 Busse sollen es im kommenden Jahr werden. Damit dieses Ziel erreicht wird setzt WAWI unter anderem auf eine ab Herbst startende Trüffelproduktion.

Vielleicht sollten die Damen und Herren des Stadtmarketing mal in die WAWISCHE Schule gehen, um sich dort bei leckeren Köstlichkeiten erzählen lassen, mit welchen Mitteln eine Stadt attraktive Reize setzen kann, um zum Besuchermagnet zu werden.

Mit bunt bemalten Stieren ganz bestimmt nicht!

29.8.06 15:52





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